Virtual Ward: Stationäre Behandlung ohne Krankenhaus
Shownotes
Was wäre, wenn Patienten gar nicht mehr ins Krankenhaus müssten, obwohl sie stationär behandelt werden? Genau das testet Asklepios mit der virtuellen Krankenhausstation („Virtual Ward“). In dem Innovationsfonds-Modellprojekt liegt der Fokus zunächst auf Bewohnern in Pflegeheimen.
Nach Diagnostik und Therapiebeginn in der Klinikambulanz werden geeignete Patienten weiterhin eng überwacht. Aber nicht im Krankenhausbett, sondern dort, wo sie leben. Sie werden Abstimmung von Pflegekräften der Pflegeeinrichtung und der Klinik versorgt und bei Bedarf telemedizinisch ärztliche Expertise eingeholt.
Zu Beginn des Projekts werden zum Beispiel vor allem krankenhauspflichtige Patienten mit Exsikkose oder Infektionen der Lunge und der Harnwege so behandelt. Denn sie brauchen nach der initialen Versorgung in der Klinik zwar Überwachung des Zustands, aber nicht zwingend einen kompletten Klinikaufenthalt.
Erste Erfahrungen zeigen, dass diese Versorgung auf hohe Akzeptanz bei Pflegekräften und Patienten trifft. Technische Hürden lassen sich gut überwinden; aber die Prozesse sind komplex.
Perspektivisch ist klar: Das Konzept lässt sich auch auf Menschen im eigenen Zuhause übertragen. Denn international ist das bereits Realität.
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